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Absenzen, Dispensationen

Als Absenz gilt das Fernbleiben vom obligatorischen oder fakultativen Unterricht.

Kann eine Schülerin / ein Schüler durch eine nicht voraussehbare Absenz den Unterricht nicht besuchen, insbesondere bei Krankheit oder Unfall, benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schulverwaltung über die Abmeldungen.

Für eine voraussehbare Absenz reichen die Eltern spätestens 14 Tage vor der Abwesenheit ein Gesuch um Dispensation an die Klassenlehrperson ein.

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund eines Dispensationsgesuches vom Unterricht beurlaubt werden, sind zur selbständigen Nacharbeit des versäumten Stoffes verpflichtet.

Über Dispensationsgesuche für eine Dauer bis zu höchstens zwei aufeinanderfolgenden Schultagen entscheidet die Klassenlehrperson.

Über Dispensationsgesuche für mehr als zwei Schultage entscheidet die Schulleitung. Eine Ausnahme bilden die Schnupperlehren.

Für eine Dispensation müssen wichtige Gründe vorliegen. Dazu gehören insbesondere:

  • ansteckende Krankheiten im persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler

  • aussergewöhnliche Anlässe im persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler

  • hohe Feiertage oder besondere Anlässe religiöser oder konfessioneller Art

  • Vorbereitung und aktive Teilnahme an bedeutenden kulturellen und sportlichen Anlässen

  • aussergewöhnlicher Förderbedarf von besonderen künstlerischen und sportlichen Begabungen

  • Schnupperlehren und ähnliche Anlässe für die Berufsvorbereitung

Die Schulleitung ist verpflichtet, bei der Genehmigung von Dispensationen persönliche, familiäre und schulische Verhältnisse zu berücksichtigen. Jedoch gibt es kein Schulangebot, an dem Schülerinnen und Schüler aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen nicht teilnehmen können. Die Dispensation von einzelnen Fächern ist aus diesen Gründen deshalb nicht möglich.

Die Absenzen werden gemäss Zeugnisreglement im Zeugnis vermerkt.

Dispensation von Sporttalenten

Viele Sporttalente besuchen keine spezielle Sportschule, sondern absolvieren die Volksschule in ihrer Wohngemeinde. Je nach Umfang des Trainings kann es dabei zu Belastungen der Jugendlichen kommen, die eine Stundenplanerleichterung nötig machen: Deshalb können Sporttalente mit einem Gesuch die zeitweise Dispensation vom Unterricht beantragen.

Wer gilt als Sporttalent?

Bei der Definition eines Sporttalents orientiert sich der Kanton Zürich an den nationalen Anforderungen von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport. Wer eine «Swiss Olympic Talent Card» besitzt, wird als Sporttalent anerkannt. Eine Stundenplanerleichterung ist angebracht ab einem Umfang von rund 10 Trainingsstunden von Montag bis Freitag, beziehungsweise 15 Trainingsstunden pro Woche (inkl. Wochenende).

Für die Dispensation eines Sporttalents melden sich die Eltern vor dem Beginn des neuen Semesters bei der Schulleitung und reichen den Antrag und den Wochenplan ihres Kindes gemäss Dispensation vom obligatorischen Unterricht für Sporttalente – Empfehlung, Antrag, Wochenplan, Vereinbarung ein.

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