Drachenbootrennen

Eglisau, Sonntag, 25.6.2017

drachenbootrennen

Es war einer dieser schönen Momente in unserer Schulzeit, als uns Herr Denzler wie aus dem Nichts dieses Drachenbootrennen ankündigte. Viele waren sofort dabei, weil der Termin passte. Andere blieben skeptisch, aber nicht für lange. Denn das Training eine Woche zuvor schlug ein wie eine Bombe. Wenn auch nicht alle, so war zumindest der grösste Teil der Klasse hellauf begeistert, sodass wir dann schliesslich auch am Rennen teilnehmen konnten.

In Eglisau war an diesem schönen Sommertag allerhand los: Überall wurden Zelte aufgeschlagen, die Essen, Musik, Souvenirs und sogar Gewinnspiele boten. Viele Leute waren da, und die Stimmung war wunderbar.

Die Aufregung stieg rasant an, als unsere Lehrer uns informierten, dass es gleich losgehen würde. Zuerst hatten sogar diejenigen Zweifel, die alles geben wollten, da wir bisher nur ein einziges Mal geübt, keine Erfahrung auf dem Gebiet und weniger Leute zur Verfügung hatten. Aber tatsächlich gewannen wir das erste Rennen mit einem atemberaubenden Tempo und einem starken Stück Teamwork, mit dem wir uns einen Platz im Finale sichern konnten! Nach unserem Sieg stieg die Motivation nochmals deutlich an, und wir konnten es kaum erwarten nochmals zu paddeln. Allerdings wurde uns eine kleine Zwischenpause gegönnt.

Danach begaben wir uns wieder auf Position und waren bereit, alles zu geben, obwohl wir schon vom ersten Rennen ein bisschen geschwächt waren. Dennoch verlief das zweite Rennen unglaublich spannend. Denn obwohl die beiden Teams «Eglisau» und «Lauchbündel» sofort an Vorsprung gewannen, wurde es ein erbitterter Kampf um den dritten Platz. Mitten in der Strecke verloren wir plötzlich den Takt, und das Gegnerteam holte mächtig auf. Es entstand ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem wir dann doch um eine Nasenlänge die Oberhand behielten.

Die ganze Klasse war überstolz, den dritten Rang erobert zu haben, denn das zeigte uns, wie gut wir wirklich als Team sein konnten. Auch wenn es schön war, sich einen Platz auf dem Podest zu angeln, ging es hauptsächlich um den Spass. Und der war schon von Anfang an garantiert!

Valentin Wälti