Autorenlesung von Heinz Bachmann

bachmannAm Montagnachmittag, 13 Februar 2017, durften die 3. Sek eine Autorenlesung von Heinz Bachmann besuchen. Die Autorenlesung handelte vom Buch «Von Auschwitz nach Beverly Hills».  

Einen Teil des Buches mussten wir schon vorgängig in der Schule lesen. Das Buch handelt von einem 15 jährigen Juden, namens Marton Stark, welcher mehrere Konzentrationslager überlebte und nach dem zweiten Weltkrieg in die Schweiz kam. Als Heinz Bachmann 2004 das Haus seiner Mutter räumte, fielen ihm einige Schulhefte seiner Tante Elise Wälti in die Hände. Darunter war auch das Tagebuch von Marton Stark. Das Tagebuch berührte ihn sehr, als er es las und er hatte den Wunsch, nach diesem Marton Stark zu suchen. Zuerst fand er Informationen über Marton Stark, als er im Archiv der ETH Zürich suchte. Später stiess er auf eine deutsche Organisation, welche bis heute noch Leute sucht, die sich in der Zeit des zweiten Weltkrieges aus den Augen verloren. Mit dieser Organisation hat er Marton Stark dann nach einigen Jahren auch ausfindig machen können.

TagebuchMartonHeinz Bachmann hatte uns auch noch ein wenig mehr über die Vergangenheit von Marton Stark erzählt, was nicht im Buch stand. Danach las er uns einen kleinen, aber wichtigen Abschnitt des Buches vor, und liess noch ein „Blowing in the wind“ von Bob Dylan laufen.

Am Schluss der Autorenlesung bat uns Heinz Bachmann darum, dass wir uns ein Zitat von Dalai Lama merken sollten: «Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuch mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist». Damit wollte er uns auf den Weg geben, dass auch wir auf dieser Welt etwas bewirken können und sollen. 

Uns hat die Autorenlesung sehr gefallen, weil sie sehr abwechslungsreich und eindrücklich war. Heinz Bachmann hat sich sehr viel Mühe für das Buch gegeben und konnte es sehr gut präsentieren.

Wir bewundern Marton Stark sehr, dass er die Hoffnung auf ein Leben nach dem Krieg nie aufgegeben hat.                                                             

Nora, Ronja, Alina, Bruno (3A2)

> Rezension des Buchs in der NZZ 

> SRF-Beitrag zum Buch in der Sendung Doppelpunkt