Zeichnen
Zwar gibt es viel brauchbares Material für den Zeichenunterricht, doch meist ist es ziemlich unstrukturiert – für die Suche nach Material wird oft mehr Zeit benötigt, als für die Vorbereitung der jeweiligen Lektion. Zeichnen ist wahrscheinlich das Fach, das am häufigsten zweckentfremdet wird (Klassenbesprechungen, Prüfungen nachholen,…). Wenn die Zeit knapp ist, wird begreiflicherweise eher bei der Vorbereitungszeit fürs Zeichnen eingespart, als bei einem «Hauptfach». Wir haben deshalb pfannenfertige, den Lehrplan des Kantons Zürich abdeckende Materialien für den Zeichenunterricht der ersten beiden Oberstufenjahre zusammengestellt, damit sich der Aufwand für einen intensiven und abwechslungsreichen Zeichenunterricht in Grenzen hält.
Natürlich sind nicht alle Unterrichtsideen auf meinem Mist gewachsten. Manches habe ich von Jürg Imholz, meinem Dozenten am Real- und Oberschullehrerseminar, den ich sehr bewundere, übernommen. Andere Ideen fand ich im Internet, man möge mir verzeihen, wenn gewisse Quellenangaben fehlen, ursprünglich machte ich die Lektionsplanung nur für den Eigenbedarf.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Arbeit!
Thomas Staub (), Fachlehrer
Gliederung
Hier ein Vorschlag, wie man die Vorgaben des Lehrplans thematisch gliedern könnte. Selbstverständlich sind beliebige Varianten möglich, je nach Vorlieben können natürlich auch andere Prioritäten gesetzt werden:
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1. Klasse
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2. Klasse
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Sie müssen mit Sicherheit eine Auswahl treffen, denn das Material ist zu umfangreich, manche Lektionsvorschläge decken die selben Ziele ab. Daneben bleibt natürlich noch viel Platz für kleinere Themen und freie Arbeiten.
Programm für die 1. Klasse
Farbe ins Zimmer bringen
Um beim Neuanfang eine etwas angenehmere Atmosphäre ins Zimmer zu bringen, müssen meist farbige Bilder her. Die vier Anleitungen haben keinen inneren Zusammenhang und können natürlich auch später verwendet werden (z.B. im Themenblock «Gestalten mit Farbe»)
1. Bergketten
Blätter mit Couache bemalen, reissen und aufkleben
- Bewusstsein schaffen für den Tiefeneindruck einer Landschaft
- grossflächige, regelmässige Farbflächen malen
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2. Farbcollage
Collage in Anlehnung an Henri Matisse
- Gesetzmässigkeiten der Komposition kennen lernen
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3. Nachtkerze
Freie Arbeit zu vorgegebenem Thema (Zeichnen, Malen, 3D,…)
- Kreativität: Geeignete gestalterische Mittel für ein Motiv finden
- Teamwork: Arbeitsschritte planen und verteilen können
- Wahrnehmung: Pflanze genau beobachten und Eigenheiten erkennen
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4. Ausschnitt
Klassenarbeit: SchülerInnen zeichnen einen Ausschnitt eines Bildes auf A4, anschliessend werden alle Ausschnitte zu einem Riesenbild zusammengesetzt.
- Technik: Regelmässiges Einfärben mit Farbstift. Ausschnittvergrösserung
- Wahrnehmung: Genaues Erfassen von Formen und Farben
- Arbeit: Zusammenarbeit mit KollegInnen: Übergang soll möglichst nahtlos werden, bezügl. Formen und Farbintensität
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Hell-Dunkel
Der erste grosse Themenblock widmet sich der Grundlage des naturalistischen Zeichnens. Im Zentrum steht dabei.
5. Kugel
Geführte Zeichnung mit Fettkreide auf Papier.
- Sich einem Motiv über geometrische Grundformen nähern.
- Feine Tonwertnuancen erzeugen können
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6. Schlucht
Geführte Zeichnung mit Fettkreide auf Papier.
- Sich einem Motiv über geometrische Grundformen nähern
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7. Stilleben
Geführte Zeichnung mit Rötelkreide auf Papier.
- Sich einem Motiv über geometrische Grundformen nähern
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8. Nüsse
Kugelschreiber oder Filzstift auf Papier
- Genaue Beobachtung von Hell-Dunkel, Oberflächenstruktur und Schattenwurf
- Tastendes Vorgehen trainieren
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9. Weiss auf Schwarz
Heller Farbstift oder Fettkreide auf schwarzes Papier
- Genaues Beobachten von Licht und Schatten, speziell von Glanzlichtern
- Nuanciertes Wiedergeben von Tonwerten
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Zwischenarbeit
Zwischenarbeit, die für die nächsten paar Wochen immer wieder mal hervorgeholt werden kann.
10. Fabelwesen
Fabelwesen darstellen, Technik frei
- Erste Beobachtung der Anatomie der Tiere
- Sorgfältige Ausführung
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Drucktechniken
Als Abschluss des Hell-Dunkelblocks und gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit drängt sich die Einführung in die Drucktechniken auf.
11. Linoldruck
Linoldruck, Format ca. A6 für Weihnachtskärtchen
- Tonwerte in schwarze und weisse Flächen umsetzen
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12. Radierung
Prinzip des Tiefdrucks anhand einer Radierung (Aluplatte) kennenleren
- Visuelle Vorstellung trainieren durch Kombination zweier Figuren
- Mit linearen Mitteln Oberflächenstruktur erzeugen
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Muster und Strukturen
Mit Mustern werden Flächen rhythmisiert, durch Oberflächenstrukturen wird die Materialität fassbar. Zwar kennen die meisten Schülerinnen und Schüler das Ornamentale von Kritzeleien beim Telefonieren oder in einer langweiligen Lektion, bewusst eingesetzt wird es dagegen kaum.
13. Schlangen
Tusch oder Filzstiftzeichnung auf Papier
- Darstellung von räumlicher Überlagerung
- Erzeugung von Oberflächenstrukturen mit Mustern und Ornamenten
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14. Rhinozeros
Ausgehend von einem Ausschnitt Muster so fortsetzen, dass der Ausschnitt in Musterteppich aufgeht.
- Strukturen genau beobachten und imitieren
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15. Frottage
Umrisse eines Tiers durch Abreibung mit Oberflächenstrukturen füllen
- Oberflächenstruktur «hautnah» erfahren
- Erste Erfahrungen mit «Zufallskunst» sammeln, sich vom Ergebnis überraschen lassen
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16. Kathedrale
Figur aus mit Fettkreide beschichtetem Papier rausritzen
- Rhythmisierung der Fläche mit ornamentalen Linien
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17. Zeichnen nach Musik
Zu Musik mit Filzstift oder Kugelschreiber Musterteppich erzeugen.
- Akustische Stimmungen in Muster umsetzen
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18. Wasser
Filzstift auf Papier
- Stofflichkeit mit Strukturen erfassen
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Gestalten mit Farbe
Die wenigsten Jugendlichen kennen die Grundlagen der Farbenlehre, geschweige denn können sie mit den Grundfarben präzise Farbtöne mischen. Um etwas Theorie kommt man deshalb kaum herum. Manche Farbübungen können aber durchaus auch einen gestalterischen Charme entwickeln. Thematisiert wird auch die Wirkung und Symbolik der Farben.
In diesem Block wird konsequent nur mit den drei Primärfarben gearbeitet, denn durch das Mischen der Farben wird gleichzeitig die Beobachtung geschult, während bei der Arbeit mit vorgegebenen Farbtönen der Couache-Kästen oft sehr klischeehaft gemalt wird (die Baumkrone ist grün, der Stamm braun…).
Ziel ist es letztlich, mit einfachen Mitteln (nur 3 Grundfarben) in der Natur zu malen.
19. Farbenlehre
Couache auf Kopiervorlagen
- Grundlegendes Verständnis für die Systematik der Farben
- Farben durch Mischen der drei Grundfarben erzeugen
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20. Regenbogentreppe
Streifen mit feinen Farbabstufungen, die aus den drei Grundfarben gemischt wurden werden zu abstrakten Bildern zusammengefügt.
- Mit Grundfarben feine Farbabstufungen mischen, exaktes Arbeiten
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21. Bäume
Abstrahierte Landschaftskonturen werden mit Farbtönen gefüllt
- Verschiedene Farbnuancen mischen
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22. Feuer und Eis
Sammlung thematisch verwandter Kärtchen malen und zu Collage zusammenstellen
- Farben gezielt gestalterisch einsetzen
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23. Kampf der Farben
Verschlungen Formen werden mit Komplementärfarben gefüllt.
- Kalt-Warm-Kontrast, Komplementär-Kontrast, Farbmodulation
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24. Aquarell
Aquarellieren im Freien
- Erste Erfahrungen zum Naturstudium mit Farbe sammeln
- Lasierender Farbauftrag kennenlernen
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25. August Macke
Mit Aquarall-Technik Bilder von August Macke kopieren (Schlechtwetteralternative zum vorigen Vorschlag)
- Aquarellmalerei in der Auseinandersetzung mit einem Künstler kennen lernen
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Programm für die 2. Klasse
Darstellung des Menschen
Die Darstellung des Menschen ist die Königsdisziplin der Bildenden Kunst. Gleichzeitig ist kaum ein Thema stärker mit simplifizierenden Rezepten und stereotypen Vorstellungen vorbelastet («Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht…»). Mit verschiedenen Übungen sollen die Schüler an eine Methode herangeführt werden, die sich stark auf die Wahrnehmung abstützt. Zur Abwechslung könnten auch Naturstudien von Tieren einbezogen werden (z.B. ausgestopfte Tiere aus der Sammlung oder bei Zoobesuch).
1. Verkehrt zeichnen
Filzstift auf Papier, um die Beobachung zu schärfen, wird die Vorlage wird verkehrt herum betrachtet
- Genaue Beobachtung, sich auf Wahrnehmung verlassen
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2. Gesicht
Übung, um mit Gesichtsformen und -elementen vertraut zu werden.
- Proportionen des menschlichen Gesichts verinnerlichen
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3. Kohleportrait
Kohlezeichnung eines Kollegen, einer Kollegin oder Selbstportrait
- Genaue Beobachtung von Licht und Schatten, Besonderheiten erkennen und darstellen
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4. Zeichnen wie Seurat
Seurat ist zwar berühmt für seine Pointilistischen Bilder, doch seine atmosphärischen Zeichnungen sind mindestens so interessant…
- Genaue Beobachtung von Licht und Schatten, flächig arbeiten
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5. Menschen aus fremden Kulturen: Pastellkreideportrait
Pastellkreide auf Papier
- Vertiefen der Grundtechniken des Naturstudiums: sich an Form herantasten, vom Groben ins Detail
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6. Expressionismus
Mit Couache oder Acryl expressionistisches Bild kopieren.
- Spontanität, Experimentierfreude beim Malen
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7. Comicfigur entwerfen
Vorübung mit Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Mit wenigen Strichen Mimik erzeugen
- Mit einfachem Aufbau Figur entwerfen, die reproduzierbar ist
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8. Comicstrip
Cartoon, der gezielt die Bildsprache von Comics nutzt
- Mit einfachen Bildern Geschichte erzählen
- Comicästhetik umsetze
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9. Comic mit Computer gestalten
Comic gestalten mit dem intuitiven Fotostory-Programm «ComicLife»
- Computer als gestalterisches Werkzeug nutzen
- In Gruppen grafisch ansprechendes Produkt planen und erstellen
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Zwischenarbeit
Zwischenarbeit, die für die nächsten paar Wochen immer wieder mal hervorgeholt werden kann.
10. Verbindung finden
Zwei Schwarzweiss-Ausschnitte aus einer Illustrierten gilt es so in eine Bleistiftzeichnung zu integerieren, dass sie darin aufgehen (ähnlich wie Rhinozeros-Aufgabe in der 1. Klasse).
- Mit Bleistift feine Tonwertschattierungen erzeugen
- Genaue Beobachung von Formen und Kontrasten
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Montagen und Collagen
Nach viel Naturstudium soll wieder einmal die Kreativität und Spontanität im Zentrum stehen. Bei Collagen rücken die technischen Fertigkeiten in den Hintergrund, dafür wird unsere Fantasie gefordert…
11. Splitterbild
Fotokopie von sich selbst zersplittern und neu zusammensetzen
- Gestalterische Mittel der Collage kennen lernen
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12. Collage
Collage aus Bildern einer Illustrierten
- Mit Einzelbildern Geschichte erzählen
- Mittel zur Spannungserzeugung kennen lernen
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13. Schnippelbuch-Collage
Absurde Collage aus Schnippelbuch-Bildern, anschliessend Kopie kolorieren
- Absurde Collage zusammenstellen
- Plastisch kolorieren
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Perspektive
Perspektive ist die Knacknuss im Zeichen-Unterricht und doch ist es ein wesentliches Thema um die Wahrnehmung zu schulen. Wie bei der Darstellung des Menschen existieren für die Darstellung des Raumes Standardrezepte, die kaum je hinterfragt wurden (fixe Vorstellung, wie ein Haus auszusehen hat).
14. Einführung in die Perspektive
Konstruierte Zeichnung mit perspektivischer Darstellung.
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- Prinzip der Fluchtlinien verinnerlichen
- Tiefenwirkung durch Verblassung
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15. Archetektionische Skizzen im Dorf
Bleistiftskizzen im Dorf
- Methoden und Hilfsmittel für die perspektivische Darstellung kennen lernen
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16. Antike Tempelanlage
Geführte Zeichnung mit Fettkreide auf Papier
- Proportionen und Richtungen in Grundraster erfassen
- Zentralperspektive verinnerlichen
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Kunst in der Natur
17. Frei nach Andy Goldsworthy
Installationen in der Natur als Gruppenarbeit
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- Sich von Materialien aus der Natur inspirieren lassen
- Teamwork stärken
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Plastisches Gestalten
18. Diorama
Räumliche Installation mit Plastilin und Fundgegenständen als Gruppenarbeit
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- Erfahrungen mit Gestaltung dreidimensionaler Objekte sammeln
- mit begrenzter Tiefe Raum, bzw. räumliche Illusion erzeugen
- Teamwork stärken
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Kunstgeschichte
Kunstgeschichte in der Sek? Oh ja, gerade in einer Zeit, wo das einzelne Bild in einer unendlichen Flut untergeht, wo Schund unbekümmert neben Kunst gestellt wird, ist es wichtig, dass Jugendliche lernen, Bilder genau zu betrachten, kritisch zu hinterfragen und ihren historischen Kontext kennenlernen.
In den letzten Jahren pflegte ich die Zeichenlektionen mit einer kurzen kunsthistorischen Einführung zu beginnen. Ich hatte den Eindruck, dass die Lektionen dadurch aufgewertet und die Hinwendung zur eigenen gestalterischen Arbeit dadurch gefördert wurde. Gewiss, manche SchülerInnen genossen es auch einfach, sich zurücklehnen zu können und Staubs Redeschwall über sich ergehen zu lassen – ein Moment der Ruhe im hektischen Schulalltag.
Zu jeder Powerpoint-Präsentation gibt es einen Kommentar, der in geraffter Form die jeweiligen Bilder erläutert. Als Quelle nutzte ich oft wikipedia – man möge mir verzeihen, dass die Quellenangaben meist fehlen (ursprünglich wurden die Präsentationen nur für den Eigenbedarf erstellt).
Urzeit bis Mittelalter
> Altertum (ZIP, 16 MB)
> Hieronymus Bosch (ZIP, 30 MB)
Renaissance
> Rückblick Antike (ZIP, 3.9 MB)
> Beginn der Neuzeit (ZIP, 14.7 MB)
> Leonardo da Vinci (ZIP, 20.1 MB)
> Michelangelo (ZIP, 34.5 MB)
> Raffael (ZIP, 14.7 MB)
> Bruegel (ZIP, 12.2 MB)
> Holbein (ZIP, 16.9 MB)
Barock
> Barock (ZIP, 24.3 MB)
> Caravaggio (ZIP, 16.3 MB)
> Rubens (ZIP, 10.6 MB)
> Rembrandt (ZIP, 1.9 MB)
> Vermeer (ZIP, 7.5 MB)
> Velazquez (ZIP, 1.4 MB)
Rokoko, Klassizismus
> Rokkoko und Klassizismus (ZIP, 1.8 MB)
> Goya (ZIP, 4.8 MB)
Romantik
> Friedrich (ZIP, 3.7 MB)
> Turner (ZIP, 6.3 MB)
Idealismus, Realismus, Naturalismus
> Realismus (ZIP, 1.9 MB)
Weitere Powerpointpräsentationen zur Moderne existieren zwar, doch hatte ich bislang keine Zeit, um die Kommentare zu formulieren. Sie folgen demnächst…