Tagesbericht vom Montag, 31. August 2009

Um 7:41 Uhr begann die Reise ins Engadin. Im Zug nach Landquart trafen wir noch zwei andere Klassen, die ebenfalls auf dem Weg ins Klassenlager waren. Die Reise mit dem Zug ging sehr lange und einige schliefen dabei ein. Als wir dann in Landquart eintrafen, sahen wir schon den Zug, der uns nach Ardez führen sollte. Von dort ging es mit dem Postauto die holprige Strasse entlang nach Scuol. Hunger hatten wir keinen mehr, als wir in Scuol ankamen, da wir unseren Lunch bereits auf der langen Zugsfahrt weggeputzt hatten.

Beim Tourismusbüro schickten uns Frau Helbling und Frau Lienhart auf einen Foto-OL, den wir in Vierergruppen absolvierten. Dabei erfuhren wir zum Beispiel, dass die Verzierungen an den Häusern geritzt waren und nicht gemalt, auch wenn es sicher auch solche gab, die gezeichnet oder gemalt worden waren.

Um zwei Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserer Wochenunterkunft. Der Weg war anstrengend und ätzend lange, wir waren sicher eine Stunde unterwegs. Aber schliesslich überstanden doch noch alle den Hinweg super, und wir waren bereit, unsere Betten zu beziehen und anschliessend Zeichnungen von den Häusern in der Nachbarschaft zu erstellen, um sie nach dieser Woche in unser eigenes Protokoll einfügen zu können. In der Umgebung unserer Herberge hatte es noch weitere Häuser, manche davon waren sicherlich Ferien-, andere normale Wohnhäuser.

Alle Häuser waren reichlich verziert, was es uns nicht unbedingt leichter machte, diese auf unser Papier zu bringen. Die Stimmung war anfangs noch etwas angespannt, löste sich aber schnell, als alle begannen etwas umherzugehen, um die Zeichnungen der anderen zu betrachten, die im Übrigen nicht alle besonders gut herauskamen. Manche zeichneten bis kurz vor dem Znacht, während andere nach zwei Stunden schon fertig waren.

Jeanine, Kira, Linda, Sinja und Martina bereiteten uns ein total leckeres Abendessen zu: Eisbergsalat, Kartoffelstock mit Brätkügeli und zum Dessert Apfeljalousien.

Nach einer kurzen Rede von Herrn Denzler, in der er uns mitteilte, wie alles funktionierte, hatten wir etwas Zeit für uns: Die Kochgruppe wusch das Geschirr ab und putzte die Tische, wir als Tagebuchjournalgruppe konnten den Text schreiben und die Bilder aussortieren, die wir am Tag geknipst hatten. Alle anderen hatten frei oder halfen den Lehrern etwas, wie zum Beispiel Cedric, Thierry, Lukas und Dominik, welche die Tische zurechtrückten und einen Kreis mit Stühlen für die Abendunterhaltung herrichteten. Heute Abend hatten Dominik, Thierry, Lukas, Cedric und Aaron das Abendprogramm zu gestalten, sie gaben sich auch reichlich Mühe, wie sich schon bei der Vorbereitung herausstellte.

Sie stellten ein Programm aus verschiedenen Wettkämpfen zusammen. Die erste Aufgabe lautete, jemanden aus der Dreier- oder Vierergruppe zu verkleiden, so dass es möglichst „originell“ und „abgefahren“ aussah. Die zweite Aufgabe lautete, Zweiergruppen zu bilden, der eine musste dem andern möglichst schnell zwei Mohrenköpfe in den Mund stopfen. Bald waren alle erschöpft und gingen in ihre Zimmer oder duschen.

Ab 22:00 Uhr durften sich keine Jungs mehr auf der Mädchen-Etage und umgekehrt aufhalten und auch die Zähne mussten bereits geputzt sein. Nachtruhe war um 22:30 Uhr.

Josianne, Nina, Madita, Rebecca, Anita